Über drei Million Besucher waren beim Still-Leben Ruhrschnellweg, dem RUHR.2010-Projekt, bei dem die ganze Metropole Ruhr am Sonntag (18. Juli) fröhlich und friedlich gefeiert hat. Auf dem Hellweg war die Hölle los! Die „Ruhris“ hatten die Inbesitznahme „ihrer“ Autobahn schon in der Nacht der Sperrung zu Tausenden ausgelassen vollzogen. Und doch: Ohne nennenswerte Vorkommnisse gestaltete sich am Abend sogar die Abreise der Gäste, die in den anliegenden Städten hochkarätige „Anschlusstermine“ wie Bochum total wahrnehmen konnten.
Bochum, das diese Woche auch Local Hero war und ein furioses Finale von Fallschirmspringern auf dem örtlichen Streckenabschnitt der A40 erlebt hatte, fand in Ottilie Scholz den größten Still-Leben-Fan: „Ein fantastisches Bild, eine unglaubliche Kreativität“, sah die Oberbürgermeisterin.
Übrigens: A40, Still-Leben und RUHR.2010 waren heute die meist getwitterten Suchbegriffe im Internet – noch vor Hamburg mit Ole van Beust auf Rang vier. Die Nutzer auf Facebook waren ebenfalls voll der Freude und der Zustimmung.
„Super Idee! Wie wär’s, wenn wir das jedes Jahr machen?!“ Solche und ähnliche Einträge hinterließen auch die Besucher an den stark frequentierten RUHR.2010-Tischen im Gästebuch. Auf der Autobahn gab es auch ein Wiedersehen und Wiederhören mit weiteren emotionalen Kulturhauptstadt-Erlebnissen wie den SchachtZeichen und dem Day of Song. „Solche Veranstaltungen, die für Aufmerksamkeit in der Bevölkerung sorgen, gehören auch in Zukunft dazu, wenn sich das Scheinwerferlicht nicht von der Metropole Ruhr abwenden sollte“, mahnte Still-Leben-Ideengeber Fritz Pleitgen.
Für die Fotostrecke bitte auf das Bild klicken.
Der Filmbeitrag von nrw-aktuell
.


















